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WO EMPLOYER BRANDING AUF REALITÄT TRIFFT: KARRIERE WEBSEITE

Der härteste Realitätscheck für Arbeitgeber!

Viele Unternehmen investieren in Stellenanzeigen, Social Media, Karrieremessen, Employer Branding und hübsche Kampagnen. Und dann klickt ein Bewerber auf „Karriere“! Plötzlich wird es dünn! Unübersichtliche Navigation. Generische Benefits. Stockfotos mit zu weißen Zähnen. Bewerbungsformulare aus der digitalen Steinzeit. Und irgendwo unten ein Button, der aussieht, als hätte ihn 2011 jemand vergessen.

Die Karriereseite ist einer der wichtigsten Kontaktpunkte im Recruiting. Unternehmenswebsites zählen laut aktuellen Untersuchungen mit über 50 Prozent zu den wichtigsten Kanälen für Jobsuchende. Gleichzeitig beschäftigen sich zwei Drittel der Jobsuchenden bereits vor der Bewerbung intensiv mit einem Arbeitgeber. Sie prüfen Kultur und Glaubwürdigkeit.

Trotzdem behandeln viele Unternehmen ihre Karriereseite wie eine digitale Abstellkammer.
Ein paar offene Stellen. Ein paar warme austauschbare Worte. Ein paar Sätze über Teamgeist, Entwicklung, 0815-Benefits und „Mitarbeitende im Mittelpunkt“.

Man merkt sehr schnell, ob eine Seite wirklich für Bewerbende gebaut wurde oder ob sie nur die interne Sicht des Unternehmens ins Netz stellt. Wenn Mitarbeitende angeblich im Mittelpunkt stehen, sollten sie dort auch vorkommen. Mit echten Stimmen, echten Bildern, echten Einblicken. Kein Hochglanz-Flur, kein austauschbares Imagevideo, keine lächelnden Stockfoto-Menschen, die noch nie einen Fuß in dieses Unternehmen gesetzt haben.

Glaubwürdigkeit entsteht durch authentische Belege. Auch beim Bewerbungsprozess.

Über 60 Prozent der unter 30-Jährigen wünschen sich transparente Informationen zum Auswahlverfahren. Über 70 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber wünschen sich eine persönliche Ansprechperson auf der Karriereseite. Wie läuft der Prozess ab? Wie lange dauert er ungefähr? Wer meldet sich? An wen kann ich mich wenden, wenn ich eine Frage habe? Funktioniert das Ganze auch am Smartphone? Recruiting beginnt beim ersten Klick. Werde ich hier ernst genommen oder durch einen Prozess geschoben?

Eine gute Karriereseite muss Orientierung geben. Sie muss erklären, was Menschen wissen wollen. Sie muss zeigen, wie Arbeit dort wirklich aussieht. Sie muss die Bewerbung leicht machen, statt sie als Belastung zu inszenieren.

Wenn eine Karriereseite mehr verspricht, als die Candidate Experience danach einlöst, ist sie ein Risiko mit URL.

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