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Wenn Personalgewinnung stockt, liegt die Herausforderung oft tiefer.

Offene Stellen, unpassende Bewerbungen oder fehlende Fachkräfte wirken zunächst wie ein Recruiting-Problem. In vielen Unternehmen zeigt sich jedoch schnell, dass die eigentliche Schwierigkeit früher beginnt: bei unklaren Zielgruppen, unscharfen Kompetenzbildern oder einer Arbeitgeberpositionierung, die nicht trägt.

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Das Ziel ist deshalb nicht einfach mehr Aktivität, sondern eine gemeinsame Klarheit darüber, was gebraucht wird, wo die größten Hebel liegen und wie Personalgewinnung wieder wirksam werden kann.

Wo Personalgewinnung an Wirkung verliert.

In vielen mittelständischen Unternehmen laufen bereits Maßnahmen.

Stellenanzeigen sind online, Kanäle werden genutzt, erste Kampagnen wurden gestartet. Trotzdem bleibt die Wirkung begrenzt.
Das liegt häufig daran, dass die beteiligten Akteure mit unterschiedlichen Bildern auf dieselbe Herausforderung schauen:
Die Geschäftsführung denkt an Zukunftssicherung, HR an Besetzung, Führungskräfte an Entlastung im Alltag und Kommunikation an Sichtbarkeit.
Wenn diese Perspektiven nicht zusammengeführt werden, entsteht keine belastbare Linie.
Ziel muss daher sein, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen: über Zielgruppen, Kompetenzbedarfe und das Arbeitgeberprofil, das nach innen und außen trägt.

Das Ergebnis ist kein Slogan.
Es ist ein starkes kommunikatives Fundament. Für Kandidat:innen, die wissen wollen, worauf sie sich einlassen. Für Mitarbeitende, die verstehen wollen, wofür sie hier sind. Für Führung, die eine Richtung braucht.

Strategie mit Substanz.

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Personalgewinnung braucht Klarheit zwischen Bedarf, Rolle und Wirkung

Bevor Maßnahmen sinnvoll greifen können, müssen drei Dinge zusammengebracht werden:

Der reale Bedarf im Unternehmen
Welche Kompetenzen fehlen? Welche Rollen verändern sich? Welche Fähigkeiten werden in Zukunft entscheidend?
Die beteiligten Menschen und Funktionen
Wer trägt intern Verantwortung für diese Fragen? Wer muss Entscheidungen treffen? Und wer gestaltet später die Umsetzung mit?
Das gewünschte Ergebnis
Gesucht wird nicht nur Besetzung, sondern eine Personalgewinnung, die zum Unternehmen passt, Orientierung gibt und die richtigen Menschen anspricht.
Erst wenn diese drei Ebenen zusammenkommen, entsteht eine belastbare Grundlage für weitere Schritte.

Der richtige Einstieg entsteht aus Ihrer konkreten Situation.

Je nach Ausgangslage fällt der erste sinnvolle Schritt unterschiedlich aus. In manchen Unternehmen braucht es zunächst einen gemeinsamen Blick von Geschäftsführung und HR auf den tatsächlichen Bedarf. In anderen Fällen müssen Zielgruppen geschärft, Rollen geklärt oder das Arbeitgeberprofil überprüft werden.

Mögliche Ansatzpunkte sind zum Beispiel:
• Audit der aktuellen Personalgewinnung
• Zielgruppen- und Persona-Analyse
• Schärfung der Arbeitgeberpositionierung
• Entwicklung einer EVP
• Überprüfung von Karriere-Seite und Candidate Journey
• Ableitung konkreter Kommunikations- und Recruiting-Maßnahmen

Ziel ist nicht, möglichst viele Themen auf einmal zu bearbeiten, sondern die nächsten Schritte so zu wählen, dass sie für Ihr Unternehmen tatsächlich Wirkung entfalten.
Wenn Sie klären möchten, wo Ihre eigentliche Herausforderung liegt, welche Akteure eingebunden werden sollten und welcher Einstieg für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, sprechen wir gerne mit Ihnen.

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zum Thema Employer Branding

Katrin Jetter

+49 711 925 367 00